Kompetente Beratung
im Güterrecht.

Häufig haben die Ehegatten / Lebenspartner während der Ehe gemeinsam eine Immobilie erworben und zur Finanzierung gemeinsam Darlehen aufgenommen. Im Falle der Ehescheidung stellt sich dann die Frage, was mit der gemeinsamen Immobilie passiert und wer für die Darlehensverbindlichkeiten haftet. Um dem vorzubeugen, ist eine frühzeitige Beratung durch eine, auf das Familienrecht spezialisierte, Rechtsanwältin sinnvoll, um eine interessensgerechte und individuelle Lösung zu finden.

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Fachanwältin Julia Rüping

Im Familienrecht unterscheidet man zwischen drei verschiedenen ehelichen Güterständen:

Bei der Zugewinngemeinschaft bleibt das Vermögen der Ehegatten / Lebenspartner während der Ehe getrennt, d.h. jeder bleibt Alleineigentümer seiner Vermögensgegenstände. Ein Ausgleich erfolgt bei der Scheidung, indem das Anfangsvermögen und das Endvermögen der Ehegatten / Lebenspartner ermittelt wird. Ein Zugewinn besteht dann, wenn das Endvermögen das Anfangsvermögen übersteigt. Besonders zu berücksichtigen sind hierbei auch persönliche Zuwendungen, die ein Ehegatte in Form von Schenkungen oder Erbschaften erhalten hat. An diesem, so genannte, priveligierter Erwerb soll der andere Ehegatte nicht partizipieren, da es sich hierbei um eine persönliche Zuwenung an den begünstigten Ehegatten handelt.

Die Vereinbarung der Gütertrennung führt dazu, dass das, was der jeweilige Ehegatte / Lebenspartner während der Ehe an Vermögen oder durch Arbeit erworben hat, allein sein Vermögen bleibt. Ein Ausgleich findet bei Beendigung des Güterstandes nicht statt.

Haben die Ehegatten / Lebenspartner in einem Ehevertrag die Gütergemeinschaft vereinbart, so wird alles, was während der Ehe erworben wird, gemeinschaftliches Vermögen der Ehegatten. Diese Form des Güterstandes klingt harmonisch, kann aber in der Praxis dann kompliziert werden, wenn es um haftungsrechtliche Fragen geht. 

Bei Eheschließung oder Eintragung einer Lebenspartnerschaft wird der Güterstand, d.h. die vermögensrechtliche Beziehung zwischen den Partnern, begründet. Haben die Ehegatten oder Lebenspartner keine Regelung über den Güterstand durch einen Ehevertrag getroffen, so gilt für ihre Ehe / Lebenspartnerschaft der Güterstand der Zugewinngemeinschaft.

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RAin Julia Rüping

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