Kompetente Begleitung
bei Ihrer Scheidung

IM ÜBERBLICK

Ihre Ansprech-
partnerin:

Fachanwältin Julia Rüping
FORMEN DER SCHEIDUNG

Jetzt online scheiden lassen.

Sie und Ihr Ehegatte wollen sich scheiden lassen und sind sich über sämtliche Scheidungsfolgen (Unterhalt, Güterrecht, Hausrat) einig? Dann können Sie uns unkompliziert und schnell über ein Online-Formular mit der Einleitung des Scheidungsverfahrens beauftragen.

RECHTSBERATUNGS-TIPP

FOLGESACHEN MITREGELN.

Mit Ausnahme des Versorgungsausgleichs wird mit der Scheidung eine weitere Familienangelegenheit nur auf Antrag, sog. Folgesache, mitentschieden. Können sich die Ehegatten über Unterhaltsansprüche, Hausrat, Ehewohnung, Sorgerecht, Umgangsrecht  oder Zugewinn nicht einigen, so besteht die Möglichkeit, diese als Folgesachen im Scheidungsverbund gelten zu machen.  Dies hat zur Folge, dass die Scheidung erst dann ausgesprochen wird, wenn gleichzeitig mit der Scheidung sämtliche anhängigen Folgesachen entscheidungsreif sind. Unter der Voraussetzung des § 140 Abs. 2 FamFG besteht allerdings die Möglichkeit, dass das Gericht einzelne oder sämtliche Folgesachen vom Scheidungsverbund abtrennen kann.

Wir beantworten Ihre Fragen rund um das Thema Scheidung.

Fragen und Antworten

Die Anwalts- und Gerichtskosten richten sich nach dem Streitwert im Scheidungsverfahren. Dieser bemisst sich nach dem dreifachen gemeinsamen Nettoeinkommen der Ehegatten. Pro Anrecht, das im Rahmen des Versorgungsausgleichs ausgeglichen wird, werden nochmal 10 % des gemeinsamen Nettoeinkommens zum Streitwert hinzugerechnet.

Voraussetzung für die Ehescheidung ist, dass Sie im Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung mindestens ein Jahr von Ihrem Ehepartner getrennt leben. Zwischen dem Zeitpunkt der Einreichung des Scheidungsantrags und der persönlichen Anhörung im Scheidungstermin vergehen in der Regel etwa zwei bis vier Monate. Wir können den Scheidungsantrag daher bereits nach zehnmonatiger Trennungszeit für Sie stellen. Bis zur mündlichen Verhandlung ist das Trennungsjahr dann abgelaufen.

Ein Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht vom Zeitpunkt der Trennung bis zum Eintritt der Rechtskraft der Ehescheidung. Ab Rechtskraft der Ehescheidung besteht möglicherweise ein Anspruch auf nachehlichen Unterhalt. Ob und in welcher Höhe ein Anspruch auf Unterhalt vorliegt, hängt von verschiedenen Voraussetzungen ab. Damit Sie nach der Trennung Ihren Unterhaltsanspruch möglichst schnell realisieren können ist es erforderlich, dass Ihr Ehegatte zur Auskunft über sein Einkommen aufgefordert wird. Ab diesem Zeitpunkt befindet sich Ihr Ehegatte in Verzug und ist verpflichtet, rückständigen Unterhalt zu bezahlen, sofern ein Unterhaltsanspruch besteht. Gerne prüfe ich ob und in welcher Höhe Ihnen ein Anspruch auf Ehegattenunterhalt zusteht. Vereinbaren Sie jetzt einen Telefontermin für eine kostenlose Ersteinschätzung.

Sie und Ihr Ehegatte können grundsätzlich eigene Regelungen über den Versorgungsausgleich treffen. So können Sie diesen ganz, oder auch teilweise ausschliessen. Eine solche Regelung kann, insbesondere auch im Zusammenhang mit Regelungen über den Zugewinnausgleich getroffen werden, so dass sämtliche auszugleichende Anrechte nicht schematisch sondern flexibel und individuell aufgeteilt werden können. Eine Vereinbarung, in der der Versorgungsausgleich ganz oder teilweise ausgeschlossen wird bedarf der notariellen Beurkundung. Eine solche Vereinbarung ist dem Gericht im Rahmen der Ehescheidung vorzulegen und muss einer Inhalts- und Ausübungskontrolle durch das Gericht standhalten. Das bedeutet, dass die getroffene Regelung nicht dazu führen darf, dass einer der Ehegatten dadurch erheblich benachteiligt wird.

Bei einer Trennung hat grundsätzlich jeder Ehegatte das gleiche Recht, die Ehewohnung weiter zu bewohnen. Sofern sich die Wohnung räumlich aufteilen lässt ist auch eine Trennung innerhalb der ehelichen Wohnung möglich. In diesem Fall dürfen aber keine gegenseitigen Versorgungsleistungen mehr erbracht werden, sogenannte Trennung von Tisch und Bett. Können sich die Ehegatten nicht einigen, wer von Ihnen während der Trennungszeit in der Wohnung bleiben darf, so kann  bei Gericht ein Antrag auf Zuweisung der Ehewohnung gestellt werden.  Voraussetzung für die Zuweisung ist, dass diese unter Berücksichtigung der Belange des anderen Ehegatten notwendig ist, um eine unbillige Härte zu vermeiden.  Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn das Wohl von im Haushalt lebenden Kindern beeinträchtigt ist.

Sind Sie nicht dazu in der Lage, die Kosten eines gerichtlichen Verfahrens zu bezahlen, so besteht die Möglichkeit einen Antrag auf Verfahrenskostenhilfe nach § 114 Abs. 1 ZPO zu stellen.

Voraussetzung hierfür ist, dass Sie nach ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen die Kosten der Prozessführung nicht, nur zum Teil oder nur in Raten aufbringen können, die beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet und nicht mutwillig erscheint. Gerne prüfen wir, ob in Ihrem Fall ein Anspruch auf Verfahrenskostenhilfe besteht. Füllen Sie hierzu einfach online die Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse aus (hier geht’s zum Formular) und übersenden Sie diese an unsere Kanzlei. Wir melden uns, sobald wir die Voraussetzungen geprüft haben.

SPRECHEN SIE UNS AN

IHRE ANSPRECHPARTNERIN

RAin Julia Rüping

E-Mail: jr@koenig-rueping.de
Telefon: 07551/ 9474770