Kompetente Beratung
zum Versorgungsausleich.

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Mit der Ehescheidung wird von Amts wegen auch der Ausgleich der während der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften durchgeführt. Die in der Ehezeit erworbenen Anteile von Anrechten werden hierbei jeweils zur Hälfte zwischen den geschiedenen Eheleuten geteilt.

 

Um die jeweiligen Ansprüche zu ermitteln, müssen die Ehegatten zunächst einen Fragebogen ausfüllen, um festzustellen, wo während der Ehezeit Rentenanwartschaften erworben wurden. Das Gericht schreibt im Rahmen des Scheidungsverfahrens die Rentenversicherungen an, um genaue Auskunft über die Höhe der jeweiligen Anrechte zu erhalten.  Dieses Prozedere dauert in der Regel zwischen 4 und 6 Monaten. Sobald sämtliche Auskünfte vorliegen, gleicht das Gericht die einzelnen Anrechte der Ehegatten untereinander aus. Hierbei wird jedes Anrecht einzeln behandelt und die Hälfte der während der Ehezeit erworbenen Anrechte werden auf das Versicherungkonto des begünstigten Ehegatten übertragen. Der begünstigte Ehegatte erhält dadurch einen eigenen Anspruch gegenüber der Rentenversicherung.

 

Ausschluss des Versorgungsaugleich bei kurzer Ehedauer

Bei einer Ehezeit von bis zu drei Jahren findet ein Ausgleich des Versorgungsausgleich nur statt, wenn einer der Ehegatten dies beantragt.

 

Ausschluss des Versorgungsausgleich durch Vereinbarung

Die Ehegatten haben die Möglichkeit, den Versorgungsausgleich durch Vereinbarung ganz oder teilweise auszuschließen. Auch können ganzheitliche Regelungen getroffen werden, die beispielsweise Regelungen über den Zugewinn mitberücksichtigen. Vor der Ehescheidung bedarf eine solche Vereinbarung der notariellen Beurkundung. Während des Scheidungsverfahrens besteht ebenfalls die Möglichkeit, Regelung zum Versorgungsausgleich im Rahmen einer sogenannten Scheidungsfolgenvereinbarung zu schließen, die dann im Scheidungstermin gerichtlich protokolliert wird. In diesem Fall müssen beide Ehegatten anwaltlich vertreten sein. Das Familiengericht überprüft im Rahmen der Ehescheidung, ob die getroffenen Vereinbarung zulässig sind. Eine Unzulässigkeit wäre beispielsweise dann gegeben, wenn die Vereinbarung einen der Ehegatten erheblich benachteiligt.

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